Ein Silvesterbeitrag


Silvester – schon wieder ein Jahr vorbei! Es ist schon manchmal sehr verwunderlich, wie die Zeit verfliegt. Da freut man sich bspw. auf die warme Jahreszeit und kaum hat diese begonnen, neigt sie sich auch schon dem Ende zu. Und rund um Weihnachten und Silvester denkt man sich oftmals: Aber das ist doch noch gar nicht so lange her! Die Zeit verrinnt einfach und das einzige, was uns bleibt, ist die Erinnerung. Was war schön? Was hat uns traurig gemacht? Worüber haben wir gelacht? Was hat uns beunruhigt? Worüber haben wir uns ehrlich gefreut? Und welche Menschen waren uns besonders wichtig im letzten Jahr? Wir sollten uns nicht immer nur an das Gute erinnern wollen, denn auch negative Erlebnisse können wichtig für unsere weitere Entwicklung sein. Dieses Jahr werden wohl viele Menschen das Gefühl haben, dass die schlechten Erinnerungen an 2016 überwiegen. Syrien, Brexit, Trump und Rechtsruck im Allgemeinen, Unwetter, (Natur-) Katastrophen, unzählige Konflikte auf der Welt und natürlich der Terrorismus, der auch in diesem Jahr wieder seine hässliche Fratze gezeigt hat. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass wir uns auch an schöne Dinge erinnern. Und davon gibt es mehr als viele Menschen vielleicht glauben: Wir müssen sie nur wahrnehmen – denn es sind oft die kleinen Dinge, die uns zu angenehmen Erinnerungen verhelfen. Das kann ebenso ein besonderer Mensch wie auch ein Satz, ein Wort, eine Pflanze/Blüte, ein Tier oder auch einfach ein Blick sein. Leider trägt unsere immer schnelllebigere Zeit nicht zur Achtsamkeit bei – dabei könnte diese Art von Aufmerksamkeit einen wunderbarer Kontrast zur Schnelllebigkeit darstellen. Mehr Achtsamkeit, aufmerksamer durch das Leben gehen – wäre das nicht ein interessanter Vorsatz für 2017 😊 ?!  Zu dem Thema würde mir noch einiges einfallen, doch das würde jetzt doch den Rahmen sprengen. Lasst uns heute erst einmal das Jahr 2017 begrüßen – in der Hoffnung, dass es besser wird als das heute zu Ende gehende Jahr. Und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Denn was wären wir Menschen auch ohne Hoffnung?! Hoffnung ist das, was uns nicht verzweifeln lässt, wenn es schlecht läuft. Wie sollten wir uns ohne Hoffnung überhaupt noch motivieren, nicht aufzugeben angesichts all des Unglücks und der Ungerechtigkeit auf der Welt – von unseren persönlichen Problemen einmal ganz abgesehen. Doch nicht minder wichtig ist es, Träume zu haben. Mark Twain hat einmal gesagt: «Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben.» Oder der Schriftsteller Hans Kruppa: «Wirklich reich ist der, der mehr Träume in seiner Seele hat, als die Wirklichkeit zerstören kann.» Das sind nur zwei Beispiele, die mir persönlich besonders gefallen – es gibt unzählige Zitate rund um Begriffe wie Traum und träumen. Denn unsere Träume sind auch ein Teil unserer Persönlichkeit – oder sollten es sein! Nun will ich aber wirklich zum Ende kommen, doch zunächst noch ein ganz spezielles „Rezept“ von der Mutter des deutschen Dichters Johann Wolfgang von Goethe:
«Man nehme 12 Monate, putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, so daß der Vorrat für ein Jahr reicht. Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor. Man füge 3 gehäufte Eßlöffel Optimismus hinzu, 1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie und 1 Prise Takt. Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit.»
Katharina Elisabeth Goethe (1731 bis 1808)
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So, und jetzt wünsche ich allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!  Mögen all Ihre Wünsche für 2017 in Erfüllung gehen!
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Das Bild «New Year Fireworks» ist laut Bing-Bildersuche – wo ich es entdeckt habe – von der Seite tao-wellness.com.

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