Grundlagen der Pflanzenbestimmung – Teil 2


Wie in Teil 1 angekündigt, nun der zweite Teil zu einzelnen Pflanzenfamilien, welche wichtige charakteristische Merkmale zur Bestimmung enthalten. Im Folgenden gehe ich aus Umfangsgründen nicht auf alle Familien ein, sondern nur auf einige der Wichtigsten. Dasselbe gilt für die jeweiligen Merkmale, bei denen ich mich in erster Linie mit den Blütenmerkmalen beschäftigen werde.
Zu den äußeren Merkmalen der Blätter im nächsten Beitrag zu den Grundlagen der Pflanzenbestimmung ausführlichere Informationen.

Korbblütler (Asteraceae)
Mit bis zu 1.700 Gattungen und mindestens 24.000 Arten weltweit sind die Korbblütler nicht nur die größte Pflanzenfamilie, sie ist auch Europas artenreichste Familie. Ihr Hauptmerkmal sind natürlich die namensgebenden Blütenkörbchen.
Die Laubblätter sind meist wechselständig am Stängel angeordnet, oftmals wird aus Grundblättern auch eine grundständige Rosette gebildet. Ansonsten sind die Blätter mal gestielt, mal sitzend und häufig gefiedert, es sind keine Nebenblätter vorhanden. Bei reinen Korbblütlern ebenfalls nicht vorhanden ist Milchsaft, was allerdings nicht für alle Korbblütler gilt. So enthalten z. B. Pflanzen der Gattungsgruppe Cichoriea wie Löwenzahn und Wegwarte sehr wohl Milchsaft. Ein weiterer Unterschied bei diesen Pflanzen ist übrigens, dass ihre Blütenköpfe nur aus Zungenblüten bestehen.
Typisches Merkmal der Familie der Korbblütler sind die beiden grundsätzlichen Blütenformen:
Zum Einen wären da die kopf- oder körbchenförmigen Blütenstände, die aus dicht nebeneinander stehenden, radiären Röhrenblüten bestehen und zum Anderen die an dem beschriebenen Köpfchen aus Röhrenblüten entspringenden Zungenblüten, die die Blütenblätter darstellen.
Wegen des dichten Aneinanderstehens wirken die Blütenkörbchen wie endständige Einzelblüten, was aber – wie schon erwähnt – ein Irrtum ist, da jedes Körbchen aus zahlreichen Einzelblüten besteht. Zu erkennen ist das bei vielen Arten bereits mit einer Lupe.
Die Blüten der Korbblütler sind entweder eingeschlechtlich oder zwittrig, in der Regel fünfzählig, mit zur Röhre verwachsenen Kronblättern und stark reduzierten Kelchblättern. Die drei bis fünf Staubblätter sich in nur einem Kreis, der unterständige Fruchtknoten ist aus zwei verwachsenen Fruchtblättern zusammengesetzt und besitzt zwei Griffel.
Nach der Befruchtung durch Insekten bildet sich eine Sonderform der Nuss, die als Achäne bezeichnet wird. Diese sind in vielen Fällen mit Borsten oder Haaren besetzt.

Zeichnung des Aufbaus der Blüten von Korbblütlern

Beispiele für Korbblütler sind Ringelblumen (Calendula), Gänseblümchen (Bellis perennis; siehe auch Foto oben), Kamille (Matricaria), Sonnenblumen (Helianthus), Arnika (Arnica) und Artischocken (Cynara) etc.

Kreuzblütler (Brassicaceae)
Zu dieser Familie gehören rund 4130 meist krautige, selten verholzende Pflanzenarten, die zum größten Teil zweijährig bzw. ausdauernd und manchmal auch einjährig sind.
Die Laubblätter bilden eine spiralige, grundständige Rosette und stehen meist wechselständig am viereckigen Stängel. Sie sind entweder geteilt oder ungeteilt und sind häufig borstig behaart, wobei Form und Dichte der Haare wichtige Bestimmungsmerkmale sind bzw. sein können. Der Blattgrund ist stängelumfassend, es sind keine Nebenblätter vorhanden.
Die zwittrigen, mehr oder weniger radiärsymmetrischen Blüten sind in der Regel vierzählig und stehen oft in traubigen Blütenständen. Die vier Kelchblätter sind in zwei Kreisen, die Kronblätter in Form eines Kreuzes angeordnet; dies ist das wichtigste und namensgebende Merkmal, das nur sehr selten fehlt. Dabei ist zu beachten, dass fast immer ein Kronblatt größer ist als die übrigen drei.
Ein weiteres wichtiges Kennzeichen der Kreuzblütler sind die in zwei Kreisen angeordneten sechs Staubblätter, wobei im äußeren Kreis zwei kurze, im inneren vier lange Staubblätter stehen. Der Fruchtknoten wird aus zwei fertilen und zwei sterilen Fruchtblättern gebildet, zudem wird eine falsche Scheidewand gebildet, die auch bei der Fruchtreifung erhalten bleibt. Zahlreiche Kreuzblütler enthalten übrigens Senfölglykoside, das Arten wie Brunnen- und Kapuzinerkressen (Nasturtium und Tropaeolum), Rettiche (Raphanus), Rucola, Schleifenblumen (Iberis), Senf (Sinapis) oder Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata) einen leicht bitteren, scharfen Geschmack verleiht.

Zeichnung und Blütendiagramm von Blüten der Kreuzblütler

Zu den Kreuzblütlern gehören u.a. Schaumkräuter (Cardamine) wie das Wiesenschaumkraut (C. pratensis), Goldlack (Erysimum cheiri), Raps (Brassica napus), Levkojen (Matthiola), Rauken (Sisymbrium), Löffelkräuter (Cochlearia) und Blaukissen (Aubrieta).

Glockenblumengewächse (Campanulaceae)
Unter den Glockenblumengewächsen gibt es fünf Unterfamilien und etwa 70 Gattungen mit rund 2000 Arten. Die wohl bekannteste Gattung sind die Glockenblumen selber, auf die ich hier auch näher eingehe.
Die Laubblätter stehen meist gegenständig am Stängel und sind häufig lanzettlich, ganzrandig und haben am Blattrand kleine, weißliche Drüsen; es sind keine Nebenblätter vorhanden.
Die zwittrigen, in den meisten Fällen radiärsymmetrischen Blüten stehen oft in traubigen Blütenständen oder aber einzeln nickend am Ende des Stängels. An der Basis der Blüten sind die fünf Kelchblätter oft verwachsen, die fünf Kronblätter sind röhrig oder glockenförmig miteinander verwachsen, wobei die Spitzen frei stehen. Die Blüten sind sehr häufig violett bis bläulich oder weiß. Im Inneren der Blüte stehen fünf Staubblätter in einem Kreis, der oberständige Fruchtknoten besteht aus drei bis fünf verwachsenen Fruchtblättern.

Zeichnung von Glockenblumenblüten und Blütendiagramm

Zu den Glockenblumengewächsen zählen bspw. Karpatenglockenblumen (Campanula carpatica), Frauenspiegel (Legousia), Wiesenglockenblumen (Campanula patula), Ballonblume (Platycodon grandiflorus), Teufelskrallen (Phyteuma) und Marien-Glockenblume (Campanula medium).

Doldenblütler (Umbelliferae)
Zu den Doldenblütlern zählen etwa 430 Gattungen mit rund 3800 oft ausdauernden, kräftigen Pflanzenarten, dessen Stängel meist hohl und knotig ist (ein nicht unwichtiges Familienmerkmal).
Die meist mehrfach – seltener einfach – gefiederten Blätter stehen dort wechselständig bis zerstreut und besitzen als Form des Blattgrunds häufig eine Blattscheide.
Der Blütenstand ist charakteristisches und namensgebendes Merkmal für diese Familie:
Bis auf einige wenige Ausnahmen (Einzeldolden oder wie beim Bärenklau (Heracleum) mehrere Doppeldolden) bestehen die Blütenstände aus vierstrahligen Doppeldolden bzw. Dolden aus mehreren Döldchen (Umbellulae), die mit ihrer kuppel- oder schirmähnlichen Fläche eine beliebte Anlaufstelle für Insekten bilden. Von diesem schirmähnlichen Aussehen haben die Doldenblütler auch ihren wissenschaftlichen Namen: Umbelliferae bedeutet nämlich „Schirm-Träger“. Die Tragblätter der Dolden sind meist dicht zusammengedrängt, sind aber manchmal auch nur schwach ausgebildet oder fehlen ganz. Sie bilden nicht nur die Hülle (Involucrum), aus ihnen entspringen auch die Doldenstrahlen. In vielen Fällen sind zudem die einzelnen Döldchen von einem Hüllchen (Involucellum) umgeben.
Die Döldchen werden aus kleinen, unscheinbaren und radiärsymmetrischen Blüten gebildet.
Diese bestehen häufig aus fünf verkümmerten Kelchblättern – bei manchen Arten fehlen sie ganz – und fünf meist weißen, manchmal gelben und sehr selten hellvioletten Kronblättern. An ihrer Spitze haben sie ein eingeschlagenes Läppchen. Die fünf freien und fertilen Staubblätter stehen in nur einem Kreis, der unterständige Fruchtknoten (Ovar) besteht aus zwei verwachsenen Fruchtblättern (Karpelle). Nach der Befruchtung bildet sich eine trockene, zweiteilige Spaltfrucht (botanisch auch als Doppelachäne bezeichnet), die nach der Reifung auseinanderbricht, sodass sie sich in zwei Früchte teilen.

Zeichnung Doldenblütler und Blütendiagramm

Beispiele für Doldenblütler sind Kerbel (Anthriscus), Fenchel (Foeniculum vulgare), Engelwurzen (Angelica), Petersilie (Petroselinum crispum), Anis (Pimpinella anisum), Giersch (Aegopodium), Kümmel (Carum), Sterndolden (Astrantia) und die hochgiftigen Schierlinge (Conium).

Lippenblütler (Lamiaceae)
Lippenblütler haben ihren Namen von den charakteristischen lippenartigen Blüten. Zu ihnen gehören bis zu 7000 einjährige bis ausdauernde, meist krautige Pflanzenarten, in denen häufig wertvolle ätherische Öle enthalten sind.
Die Laubblätter stehen in den meisten Fällen gegenständig am vierkantigen Stängel, haben zum größten Teil eine einfache Blattnervatur und keine Nebenblätter.
Die meist zwittrigen Blüten stehen oft in Scheinquirlen oder -ähren, die entlang des Stängels verteilt sind oder am Stängelende sitzen. Die fünf Kelchblätter sind mit fünf Kelchzähnen und zwei Kelchlippen röhrig verwachsen. Das charakteristische Merkmal wird von den Kronblättern gebildet: Zwei Kronblätter bilden die eher zurückgebliebene Oberlippe, die drei restlichen Kronblätter bilden die in der Regel gut ausgebildete Unterlippe. Von ursprünglich ebenfalls fünf Staubblättern ist mindestens eines reduziert, weshalb nur vier – seltener nur zwei – fertile Staubblätter, die am Grund mit der Kronröhre verwachsen sind, in einem Kreis stehen. Die zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, vierkammerigen Fruchtknoten verwachsen.
Nach der Bestäubung entstehen bei den meisten Arten Klausenfrüchte, die zur Reifung in vier Teilfrüchte (Klausen) mit jeweils einem Samen zerfallen.

Zeichnung Aufbau der Blüten bei Lippenblütlern und Blütendiagramm

Zwei bedeutende Unterfamilien der Lippenblütler sind übrigens Lamioideae und zu denen zahlreiche wichtige Heilpflanzen zählen.
Zu den Lamioideae zählen z. B. Taubnesseln (Lamium), Andorn (Marrubium), Zieste (Stachys) und Hohlzahn (Galeopsis).

Beispiele für zu den Nepetoideae gehörenden Arten sind: Lavendel (Lavandula), Melisse (Melissa), Braunellen (Prunella), Thymiane (Thymus), Wolfstrapp (Lycopus), Salbei (Salvia), Basilikum (Ocimum) und Rosmarin (Rosmarinus officinalis).

Weitere zu den Lippenblütlern zählende Pflanzen sind u.a. Gamander (Teucrium), Bartblumen (Caryopteris), Helmkräuter (Scutellaria) und Günsel (Ajuga).

Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Diese Pflanzenfamilie ist mit rund 20.000 Pflanzenarten nicht nur eine der größten, sie ist auch äußerst vielfältig. Wegen dieser starken Vielfältigkeit, beziehe ich mich hier auf die mit etwa 12.000 Arten artenreichste Unterfamilie der Hülsenfrüchtler, die Schmetterlingsblütler (Faboideae). Und selbst bei dieser Unterfamilie gibt es eher wenige wirklich charakteristische Merkmale – abgesehen von den Blüten.
Die zu den Schmetterlingsblütlern zählen krautige, rankende, aber auch zahlreiche verholzende Arten, also Sträucher und Bäume, mit meist wechselständigen Laubblättern, die ursprünglich ein gefiedertes Aussehen haben. Es sind Nebenblätter vorhanden, die von Art zu Art sehr unterschiedlich aussehen können: klein bis eher groß, mehr oder minder stark mit den Blattstielen verwachsen, manche sind lange haltbar, während andere nur kurz erhalten bleiben. Nebenblätter können gar als Dornen erscheinen oder sie stellen die eigentlichen Blätter dar, wenn Ranken vorhanden sind. Diese verschiedenartigen Nebenblätter können jeweils wichtige Bestimmungsmerkmale sein, wozu allerdings etwas Erfahrung gehört. In den einzelnen Pflanzenbeschreibungen werde ich natürlich auch auf das Aussehen der jeweiligen Nebenblätter eingehen.
Die Ausbildung zwittriger, zygomorpher und fünfzähliger Blüten stellt zusammen mit der Form der Kronblätter das wichtigste Bestimmungsmerkmal der Schmetterlingsblütler dar.
Das mittlere, obere Kronblatt ist in der Regel vergrößert und nach oben gebogen, weshalb es als Fahne bezeichnet wird. Aus den beiden miteinander verwachsenen, manchmal auch nur verklebten, unteren Kronblättern wird das Schiffchen gebildet. Vervollständigt wird das namensgebende schmetterlingsartige Aussehen von den beiden seitlichen Kronblättern, welche die beiden Flügel bilden. Im Schiffchen liegen die meist zehn Staubblätter, dessen Staubfäden (bis auf einen) miteinander verwachsen sind und der Griffel. Nach der Bestäubung werden Hülsenfrüchte gebildet – daher der Name der Pflanzenfamilie.

Zeichnung des Blütenaufbaus bei Schmetterlingsblütlern und Blütendiagramm

Beispiele für Schmetterlingsblütler sind Wicken (Vicia), Klee (Trifolium), Goldregen (Laburnum), Lupinen (Lupinus), Ginster (Genista), Kichererbsen (Cicer), Robinien (Robinia), Blauregen (Wisteria), Erbsen (Pisum) etc.

Mohngewächse (Papavergewächse)
Diese Familie zählt zu der Ordnung der Hahnenfußartigen und enthält zum größten Teil ein- bis zweijährige krautige Pflanzen mit meist wechselständigen Blätter und ohne Nebenblätter. Die Pflanzen enthalten Milchsaft, in dem bei nahezu allen Papavergewächsen Alkaloide enthalten sind, wobei in unterschiedlichen Arten verschiedene Zusammensetzungen von Alkaloiden vorkommen, auch die Konzentration variiert recht stark: So enthält der Schlafmohn (Papaver somniferum) neben vielen anderen Alkaloiden wie Papaverin und Thebain als einzige Mohnart Opium, während der Klatschmohn (Papaver rhoeas) vor allem Papaverin enthält und das Schöllkraut (Chelidonium majus) als wichtigsten Inhaltsstoff das Alkaloid Chelidonin enthält.
Die radiärsymmetrischen, zwittrigen Blüten bestehen aus nur zwei Kelchblättern, die vorrangig zum Schutz der Knospe da sind und daher nach dem Aufblühen abfallen und vier Kronblättern. Diese sind häufig rot, können aber auch violett bis blau und gelb sein.
Je nach Unterfamilie sind vier, sechs oder mehr Staubblätter vorhanden; zwei oder mehr Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen.
Nach der Befruchtung bilden sich bei einem Großteil der Mohngewächse Kapselfrüchte. Diese enthalten im unreifen Zustand oft Milchsaft.

Zeichnung Mohngewächse und Blütendiagramm

Zu den Mohngewächsen zählen neben den schon erwähnten Pflanzen Klatsch- und Schlafmohn sowie Schöllkraut u.a. Goldmohn (auch Kalifornischer Mohn genannt; Herzblumen (Dicentra), Eschscholzia californica), Lerchensporne (Corydalis), Erdrauch (Fumaria), Tränendes Herz (Lamprocapnos spectabilis) und Türkischer Mohn (Papaver orientale)

Raublattgewächse (Boraginaceae)
Zu dieser Pflanzenfamilie gehören mindestens 150 Gattungen und ca. 2740 Arten einjährige bis mehrjährige Arten, zu denen krautige, aber auch verholzende Pflanzen und Stauden zählen.
Ihre Laubblätter haben wechselständige, ungeteilte, ganzrandige Blätter, die – wie auch der Stängel – borstig behaart sind. Da die Blätter sich dadurch meist rau anfühlen – es gibt einige wenige Ausnahmen wie Vergissmeinnicht oder Lungenkraut -, ist dieses Merkmal auch namensgebend für die Bezeichnung Raublattgewächse. Es sind keine Nebenblätter vorhanden.
Der Blütenstand ist in der Regel zu einem Doppelwickel geformt, der neben der Behaarung ein wichtiges Erkennungsmerkmal ist. Die einzelnen Blüten sind zum größten Teil radiärsymmetrisch, zwittrig und fünfzählig. Die Kelchblätter sind am Grund miteinander verwachsen, die Kronblätter ebenfalls. Diese bilden röhrenförmige Blüten, bei manchen Arten sind sie auch nach innen eingestülpt (sog. Schlundschuppen), wodurch die Kronröhre verengt oder manchmal auch verschlossen wird. Die fünf fertilen Staubblätter stehen in einem Kreis und sind ebenfalls mit den Kronblättern verwachsen. Die beiden Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen, der durch falsche Scheidewände in vier Kammern geteilt ist. So bilden sich die späteren Früchte bei den meisten Arten zu vier einsamigen Klausen aus, seltener werden Stein- oder Kapselfrüchte gebildet.
In vielen Pflanzenarten der Raublattgewächse – z. B. in Hundszungen (Cynoglossum), Beinwell (Symphytum), Natternköpfe (Echium), Sonnenwenden (Heliotropium), und Ochsenzungen (Anchusa) – sind Pyrrolizidinalkaloide enthalten, die in hohen Dosen leberschädigend und potenziell cancerogen (krebserregend) wirken können.

Zeichnung Beinwellblüte und Blütendiagramm

Neben den oben genannten Arten sind folgende Pflanzen Beispiele für Raublattgewächse: Lungenkräuter (Pulmonaria), Steinsamen (Lithospermum), Borretsch (Borago), Vergissmeinnicht (Myosotis), Lotwurzen (Onosma) und Wachsblumen (Cerinthe).

Selbstverständlich sind das bei weitem nicht alle Pflanzenfamilien, denn es gibt noch viele, viele weitere.
Für weiterführende Informationen gibt es neben Internetseiten natürlich auch Bücher.
Im nächsten Beitrag beschäftige ich mich dann etwas ausführlicher mit dem Aussehen der Laubblätter.

Einige weiterführenden Informationen:

http://www.oekotox.wzw.tum.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Pflanzenfamilien.pdf (pdf-Datei)

https://www.uni-heidelberg.de/institute/fak14/ipmb/phazb/botexsa/Pfl2003.pdf.pdf (pdf-Datei)

http://nafoku.de/flora/familien.htm (Übersicht)

Zur Pflanzenbestimmung allgemein:

http://www.pflanzenbestimmung.de/site/pflanzenbestimmung.html#top

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