Fotos von Fronleichnams-Blumenschmuck und anderem


Eigentlich wollte ich den Beitrag schon gestern fertighaben, aber ich habe es nicht geschafft. Nachdem beim Verfassen und Fotos einfĂŒgen dreimal irgendetwas schief ging, hatte ich erstmal genug. đŸ˜”đŸ˜Œ Deshalb nun halt mit etwas VerspĂ€tung. 😉

In Nordrhein-Westfalen ist Fronleichnam – wie in sechs weiteren BundeslĂ€ndern und einzelnen katholischen Gemeinden – ein Feiertag. Schließlich gilt Fronleichnam in der katholischen Kirche als Hochfest der Eucharistie. Dementsprechend finden in katholischen Kirchengemeinden Prozessionen statt, bei denen der Priester das „Allerheiligste“ (d. h., eine Hostie) in einer meist goldenen Monstranz unter einem Stoffbaldachin (fĂŒr gewöhnlich auch „Himmel“ genannt) ‚herumtrĂ€gt‘. Dazu u. a. Messdiener mit Altarschellen, Weihrauch und gelb-weißen Fahnen, die jeweiligen Kommunionkinder des Jahres, Musikverein, Mitglieder der SchĂŒtzenbruderschaft und natĂŒrlich die GlĂ€ubigen. Das wird wohl in den meisten Gemeinden Ă€hnlich sein. Ebenso wie der Ablauf der Prozession: Hier waren (und sind es wahrscheinlich noch) es immer vier „Stationen“, bei denen angehalten wurde, um jeweils einen Abschnitt des Evangeliums zu lesen und FĂŒrbitten zu sprechen bzw. zu singen. Zwischen den „Stationen“ wurden dem Anlass entsprechende Lieder abwechselnd instrumental vorgetragen (durch den Musikverein) und gesungen (durch die GlĂ€ubigen).
ZurĂŒck in der Kirche wurde das „Tantum ergo“ gesungen, woraufhin der Priester den sakramentalen Segen erteilte.

Angesichts diesen „Treibens“ muss natĂŒrlich auch alles besonders hĂŒbsch gemacht worden sein. Z. B. hissen die Menschen, die entlang des Prozessionsweges wohnen, ihre SchĂŒtzenfest-Flaggen, an den Kapellen die als „Stationen“ genutzt werden, sind weiß-gelbe Fahnen aufgestellt sowie Blumenschmuck angebracht und vor dem Hauptportal der Kirche wird ein Teppich aus BlĂŒten gelegt.
Allerdings scheint dieser Teppich immer kleiner zu werden, frĂŒher bedeckte er fast den halben Platz vor dem Hauptportal. Dazu wurden noch kleinere Motive auf dem Weg am Kirchplatz gelegt. Doch das ist mittlerweile viele Jahre her. Fotografiert habe ich den diesjĂ€hrigen BlĂŒtenteppich dennoch:

Auch dieser KĂŒbel mit pinken Petunien ist im Zusammenhang mit Fronleichnam zu sehen, denn er steht vor einer Marienkapelle, die an der Prozessionsroute liegt, aber die keine „Station“ ist.

Das war es aber nun zum Fronleichnamsschmuck, nun noch einige Fotos von Pflanzen und GĂ€rten, die ich unterwegs gemacht habe:

Blick in einen Balver Garten

Rosen, Gilbweiderich und im Hintergrund Rhododendron
Rosen und Gilbweiderich
Blumenbeet in Balve u. a. mit einer Storchschnabelart
KĂŒbel mit Petunien und Efeu
Hybride eines LöwenmÀulchen
Zwei besonders große RosenblĂŒten, an denen ich einfach nicht vorbeigehen konnte
Ein rot blĂŒhender Rosenbusch
Und hier einige BlĂŒten etwas nĂ€her
Lavendelbusch in einem Garten in Balve
Orange blĂŒhende Lilien (leider war Zoomen nötig)

Und noch ein Bild der Hönne, die immer schmaler wird. Normalerweise sieht sie eher frĂŒhestens ab Mitte Juli so aus, aber auch nur, wenn es wirklich lange Zeit sehr trocken und warm war. Mittlerweile ist das allerdings fast schon ein ’normaler‘ Anblick. Selbst im Winter sah die Hönne so Ă€hnlich aus, dann gab es kurz eine etwas nassere Periode, in der wieder etwas mehr Wasser drin war. Lange hielt das jedoch nicht an und es wurde wieder weniger.

Im Hönnetal gibt es einen Teil der Hönne, der im Sommer nur selten Wasser trĂ€gt – sie fließt dort unterirdisch weiter und ist plötzlich wieder da. Doch in diesem Jahr war dieser Teil der Hönne ziemlich frĂŒh wasserlos. Und dort, wo sie fließt, ist nur wenig Wasser drin. Vielleicht denke ich nĂ€chstes Mal in Menden dran, mal ein Bild von der dortigen Hönne, die auch nicht besser aussieht, zu machen. Das fĂŒge ich dann noch hier ein.

ErgÀnzung vom 24. Juni 2017:
Wie im letzten Absatz geschrieben, habe ich nun auch einen Teil der Hönne in Menden fotografiert.
Das war zwar bereits vor drei Tagen, viel verĂ€ndert hat sich aber bislang nichts – das bisschen Regen am Donnerstag hat auch nichts gebracht… 😐
Der BĂ€renklau entlang der gesamten Hönne wĂ€chst dennoch wie wild und entwickelt langsam seine riesigen Dolden. Bisher allerdings nur an Stellen, die ich mit der Kamera nicht gut erreichen kann. Dasselbe gilt fĂŒr den Abschnitt der Hönne, in dem derzeit kein Tropfen Wasser zu finden ist.
Aber egal, hier also nun die beiden Fotos aus Menden:

Hönne in Menden

Zum Schluss noch einige Fotos von rosa und pink blĂŒhenden Rosen, die ich zwar bereits vor einigen Tagen in Iserlohn gemacht habe, dessen Motive aber einfach zu schön sind, um nicht gezeigt zu werden: 😉

Was fĂŒr ein Anblick… 😍

Und wo ich schonmal dabei bin, noch ein Foto von Lavendel in Menden, der gerade am Anfang seiner BlĂŒtezeit steht:

Der Lavendel beginnt zu blĂŒhen

Dass der Lavendel Mitte Juni anfĂ€ngt zu blĂŒhen, ist fĂŒr diese Region schon recht frĂŒh. Doch nicht nur der Lavendel zeigt, dass die Natur gerade schon sehr viel weiter ist, als es ’normalerweise‘ der Fall ist – oder besser war. Letztens habe ich z. B. im Zug einen voll in der BlĂŒte stehenden Baldrian gesehen, sogar einen Fingerhut habe ich auf der Fahrt gesehen. Beides war immer eher eine Juli-Pflanze. Dasselbe gilt fĂŒr Weidenröschen, Rainfarn und weitere Pflanzen.

Nun aber allen einen schönen und hoffentlich stressfreien Freitag! 🍀

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