Heilpflanzen – Melisse


In diesem Beitrag befasse ich mich jetzt mal mit meinem absoluten Lieblings-Heilkraut, der vielseitigen Zitronenmelisse (Melissa officinalis). Denn sie ist nicht nur ein fein, aromatisch duftendes Kraut, das bspw. (Früchte-) Tee und Süßspeisen ein besonderes Aroma gibt, sie gilt zudem als wichtige Heilpflanze, die vor allem für ihre beruhigende Wirkung bekannt ist, aber noch viel mehr kann. Doch dazu später mehr.

Die krautig wachsende Pflanze gehört innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) zur Unterfamilie der Nepetoideae und kann bis zu 90 cm hoch werden, in ihrer mediterranen Heimat kann sie auch höher werden. Die ausdauernde Pflanze bildet mit ihren Rhizomen unterirdische Ausläufer, aus denen neue oberirdische Pflanzenteile sprießen, wodurch die stetige vegetative Verbreitung sichergestellt wird.

Melissenstängel aus meinem Herbarium (vor der Blüte)

An den aufrecht und verzweigt wachsenden, oft leicht behaarten, vierkantigen Stängeln stehen die oval-länglichen, oben etwas spitz zulaufenden Laubblätter an meist bis zu etwa zwei Zentimeter langen Blattstielen. Die drüsig behaarten Laubblätter haben einen gleichmäßig gekerbten Blattrand und können bis zu acht Zentimeter lang werden. Die vor allem in den Blättern enthaltenen ätherische Öle sorgen für den typischen frischen, aromatisch-zitronigen Duft, weshalb die Melisse bspw. in der Aromatherapie eine wichtige Rolle spielt. Übrigens ist es ähnlich wie beim Rosmarin: Je mehr Sonne und Wärme die Pflanze abbekommt, umso besser ist die Konzentration an wertvollen Inhaltsstoffen.

Melissenblätter von oben fotografiert

Etwa ab Ende Juni (in wärmeren Gefilden natürlich früher) beginnt die Entwicklung der Blüten. Zunächst bilden sich die recht kleinen Kelche, die leicht drüsig behaart sind. Nach und nach entsteht in dem Kelch die Krone. Diese bestehen – wie bei Lippenblütlern üblich – aus gelblich-weißen, seltener leicht bläulichen Ober- und Unterlippen.
Die fünfzähligen, zwittrigen Einzelblüten stehen jeweils quirlartig angeordnet in den Blattachseln des oberen Drittels der Stängel.

Blütenkelche der Melisse
Zwei der ersten paar Knospen
Die erste Melissenblüte ist da

Die Qualität der Fotos ist nicht die Beste, aber bald gibt es noch ein paar mehr Blüten 😉

Die Nektar enthaltenden Blüten gelten als Bienenweide (dazu später noch etwas mehr) und werden vor allem von Bienen und Hummeln bestäubt. Ist diese erfolgt, entwickeln sich rund zwei Millimeter lange, kastanienbraune Klausen. In ihnen befinden sich die oval-länglichen, dunkelbraune Samen, die durch Nässe verschleimen und u. a. durch Tierfelle verbreitet werden.

Wie bereits eingangs erwähnt, ist die Zitronenmelisse in wärmeren Regionen wie dem Mittelmeerraum und dem westlichen Asien beheimatet. Aus dem Nahen Osten und Südeuropa wurde die Pflanze von Mönchen über die Alpen nach Mitteleuropa gebracht, wo sie zunächst in Klostergärten kultiviert wurde. Nach und nach wurde sie auch in privaten Gärten angebaut, in warmen Regionen Mitteleuropas verwilderte sie auch außerhalb der Gärten. Insg. ist sie hierzulande jedoch eher selten anzutreffen, wenn, dann kommt sie am ehesten in Weinbaugebieten auf Waldlichtungen und an Waldrändern vor, da sie sonnige, warme und eher trockene Standorte bevorzugt.

Die Kultivierung im Garten erfolgt am besten durch Aussaat, wobei zu beachten ist, dass die „Honigblume“ zu den Lichtkeimern gehört. Das heißt, die Samen werden gut angedrückt, aber nicht mit Erde bedeckt. Wichtig ist auch, die Melisse zunächst in Töpfen vorzuziehen und sie erst in den Garten zu pflanzen, wenn keine Nachtfröste mehr drohen. Ist kein Garten vorhanden, wird mit dem Rausstellen des Kübels ebenfalls gewartet. Am besten geeignet ist übrigens ein Platz in südlich gelegener Richtung. Wurde die Melisse an einen geschützten, sonnigen Platz gepflanzt, kann sie, wenn sie einmal angekommen ist und sich wohl fühlt, jedes Jahr neue Ausläufer bilden. Allerdings ist es in Regionen, wo die Witterung etwas rauer ist, wahrscheinlich besser, Melisse von vornherein im Kübel zu kultivieren. Das macht es schließlich leichter, die Pflanze bei zu nassem, kaltem Wetter einfach an einen geschützten Platz zu stellen.
Die Konzentration des ätherischen Öls hängt neben den schon erwähnten klimatischen Bedingungen auch noch von Faktoren wie dem Alter der Pflanze und dem Erntezeitpunkt.

Daher werden die Blätter (Melissae folium) am besten vor der Blüte, die übrigens durch regelmäßige Verwendung der oberen Spitzen verzögert oder ganz verhindert werden kann, gesammelt. Verwendet werden die Blätter am besten frisch, da durch den Trocknungsvorgang die Konzentration der sehr flüchtigen ätherischen Öle und auch des Vitamin C beeinträchtigt wird. Nur für die Herstellung von Melissenöl müssen die Blätter leicht anwelken, um eine Gärung zu verhindern.
Wie weiter oben in diesem Abschnitt schon erwähnt, kann man durch regelmäßiges Ernten die Blüte auch verhindern. Allerdings können sich dann bspw. keine Samen entwickeln. Deshalb ernte ich meist bei einem Teil der Pflanzen so, dass sich dennoch Blüten entwickeln – zumal in der Umgebung lebende Bienen sich über jede zusätzliche Blüte freuen werden. Und es hat den Vorteil, dass man so seine eigenen Samen erhält.
Übrigens können einzelne Blüten auch zum Verzieren von Salaten, Desserts u. ä. genutzt werden.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe der Melissenblätter sind ätherische Öle (u. a. Citral, Nerol, Linalool, Geraniol, Citronnellal, Thymol), daneben enthalten sie noch Flavonoide, Rosmarinsäure, Gerbstoffe, Saponine, Bitterstoffe, Kaffeesäure, Vitamin C und Schleimstoffe.

Besonders bekannt ist das „Immenchrut“ natürlich wegen ihrer entspannenden, beruhigenden und angstlösenden Wirkung, was sie zu einem wichtigen Mittel bei Nervosität und Schlafproblemen macht. Auf diese Anwendungsgebiete weisen auch Bezeichnungen wie „Nervenkräutel“ hin. Daneben hat die Melisse jedoch noch mehr positive Eigenschaften:
So fördert sie die Wundheilung, wirkt krampflösend, schweißtreibend, kühlend, appetitanregend und entzündungshemmend, indem sie das Wachstum entzündungsverursachender Keime hemmt. Außerdem ist sie ein wirksames Mittel bei „Frauenleiden„; sie hilft bspw. bei menstruationsbedingten Schmerzen, aber auch bei PMS-bedingter Gereiztheit und Unruhe sowie Wechseljahrsbeschwerden. Daher wird die Pflanze volkstümlich auch als „Frauenwohl“ bezeichnet.

Äußerlich eignet sich die Zitronenmelisse besonders gut bei Hautreizungen, Wunden, Ekzemen, Lippenherpes, Hautunreinheiten und –irritationen.

Die Heilpflanze des Jahres 2006 hat eine lange Geschichte als Arzneipflanze, denn bereits Dioskurides (der nach derzeitigem Stand als erster die Bezeichnung „Melissa“ nutzte) und Plinius erwähnten die Melisse bereits als Heilpflanze. Und schon die Araber empfahlen das „Immenblatt“ bei Nervosität, Schlafstörungen und Kopfschmerzen, auch schätzten sie die anxiolytische Wirkung der Zitronenmelisse. Durch die Araber fand die Melisse übrigens dann auch ihren Weg nach (Mittel-) Europa. Dort wurde sie ebenfalls immer bekannter – Karl der Große befahl in „Capitulare de villis“ gar, dass die Melisse in jedem Kräutergarten anzupflanzen sei – und so wurde sie ab dem Mittelalter insb. in der Volksmedizin bei Erkältungen, zur Vertreibung von Melancholie, zur Nervenstärkung, bei Kreislaufschwäche und sogar bei psychisch bedingten Herzbeschwerden (daher bspw. auch die volkstümlichen Bezeichnungen „Herztrost und -kraut“) eingesetzt.
Besonders bei Letzterem ist aber eher zu empfehlen, die Ursachen vom Arzt abklären zu lassen. Ggf. kann, am besten nach Absprache mit dem Arzt, Melisse unterstützend neben der gebotenen Therapie eingesetzt werden. Dasselbe gilt selbstverständlich bei dauerhaften Schlafstörungen, nervlichen Belastungen wie (starken) Ängsten, Niedergeschlagenheit und ähnlichen Problemen, die länger als einige Tage anhalten und/oder als belastend empfunden werden.

Am einfachsten ist natürlich die Zubereitung von Tee. Dazu wird – wie schon weiter oben erwähnt – am besten frische Melisse genutzt. Je Tasse werden ein bis zwei Teelöffel Melissenblätter mit 200 ml heißem, nicht mehr kochendem Wasser übergießen. Zugedeckt bis zu zehn Minuten ziehen lassen, abseihen und evtl. etwas gesüßt möglichst warm bis zu drei Tassen am Tag trinken.

Neben der inneren Anwendung ist der Tee selbstverständlich auch für die äußere Verwendung, z. B. bei Ekzemen, Hautirritationen und Wunden, geeignet. Dazu wird der Tee etwas stärker zubereitet, nach dem Ziehen abseihen und Kompressen eintauchen. Leicht auswringen und auf die betroffenen Stellen legen. Abgekühlter Melissenaufguß kann auch gut als Gesichtswasserersatz genutzt werden (bspw. bei Empfindlichkeit gegenüber Alkohol).
Möglich ist außerdem die Nutzung des „Zitronenkrautes“ als Gesichtsdampfbad (z. B. bei unreiner Haut) und als Badezusatz. Dazu zwei bis drei Handvoll Melissenblätter mit einem Liter heißem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. Für ein Gesichtsdampfbad den Aufguss in eine Schale geben, den Kopf, bedeckt mit einem Tuch, über die Schale halten. Bei der Verwendung als Badezusatz erst abseihen, dann ins rund 38 warme Badewasser geben. Eine andere Alternative ist, einfach frische Blätter in ein Leinensäckchen zu füllen und es in das Badewasser zu hängen. Dabei empfiehlt es sich, dem Wasser etwas Sahne zuzufügen, weil sich dadurch die wichtigen ätherischen Öle besser lösen.

Neben dem Zubereiten von Aufgüssen kann mit Melisseblättern auch Melissenöl (siehe unter „Rezepte“) hergestellt werden. Dieses kann nicht nur für Einreibungen, Massagen etc. eingesetzt werden, sondern ist auch wunderbar als Badezusatz geeignet.

Recht bekannt ist zudem die Herstellung von Melissentinktur(siehe „Rezepte“), wobei besonders der sog. „Melissengeist“ bekannt ist. Wahrscheinlich hat so ziemlich jeder diesen Begriff gehört – selbst, wenn man ihn noch nie selber eingenommen hat. So habe ich schon so viel über den „Melissengeist“ gehört, ihn aber noch nie genutzt (was wohl auch daran liegt, dass ich den Geschmack von Alkohol generell zu sehr verabscheue).

In der Küche kann Melisse zur Aromatisierung von Getränken, Desserts und Süßspeisen, Soßen sowie (Frucht-) Salaten verwendet werden. Außerdem werden die Blätter für die Herstellung von diversen Kräuterlikören eingesetzt.

Im Folgenden einige Rezepte mit der Melisse:

Sommerteemischung
30 g getrocknete Himbeeren, je 20 g Lindenblüten und Melissenblätter mit 10 g Holunderblüten in ein gut verschließbares Glas geben. Pro Tasse einen Esslöffel der Mischung mit 200 ml heißem Wasser übergießen. Nach rund zehn Minuten Ziehzeit abseihen und bei Bedarf süßen.
Statt Himbeeren können übrigens auch getrocknete Erdbeeren oder Brombeeren genommen werden.

Beruhigende Teemischung
Je 20 g Melisse und Hopfen mit 10 g zerkleinerter Baldrianwurzel in ein luftdicht verschließbares (Schraub-) Glas füllen. Pro Tasse einen Esslöffel der Mischung mit 200 ml Wasser übergießen, zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen und abseihen. Je nach Geschmack mit Honig süßen und drei Tassen am Tag trinken.

Frauenteemischung
30 g Frauenmantel und je 20 g Melissenblätter sowie Schafgarbe mit je 10 g Ehrenpreis, Angelikawurzel und Taubnesselblüten in einem luftdicht verschließbaren Glas vermischen.
Pro Tasse einen Teelöffel mit 200 ml kochendem Wasser übergießen und rund zehn Minuten ziehen lassen. Nach dem Abseihen bei Bedarf mit Honig süßen und möglichst heiß drei Tassen am Tag trinken. Hilft besonders gut bei Menstruationsbeschwerden.

Öl
Für die Herstellung von Melissenöl sollte man rund zwei Handvoll der Blätter etwas anwelken lassen, da frische Pflanzenteile im Öl zum Gären neigen. Die angewelkten Blätter in ein luftdicht verschließbares Glas füllen und mit Pflanzenöl übergießen, sodass die Blätter gut bedeckt sind. Das Ganze bis zu zwei Wochen lang an einem warmen Ort ziehen lassen, danach abseihen, in dunkle Flaschen füllen und möglichst kühl aufbewahren.
Melissenöl ist, wenn man bspw. empfindliche Haut hat, eine gute Alternative zur Tinktur (s. nächstes Rezept) und eignet sich insb. für Einreibungen, Massagen und – wie bereits an anderer Stelle erwähnt – als Badezusatz.
Welches Basisöl am besten geeignet ist, hängt auch davon ab, wofür das Öl genutzt werden soll. Generell gut geeignet ist Oliven – und Sonnenblumenöl, soll das Öl vor allem äußerlich verwendet werden, sind Öle wie Mandel-, Sesam- oder Nussöl zu empfehlen (für Massageöle ist übrigens Jojobaöl besonders gut geeignet).

Am Rande: Das reine ätherische Melissenöl ist kaum im Handel zu finden, da es wegen seiner Seltenheit sehr teuer ist. In der Regel ist günstig im Handel erhältliches Melissenöl daher mit Zutaten wie z. B. Zitronengrasöl (v)ersetzt – oftmals unter der Bezeichnung „Indisches Melissenöl“ verkauft, obwohl es im Grunde genommen nichts mit Melissenöl zu tun hat. Also besser zweimal hinschauen.

Tinktur
20 g Melisse in ein luftdicht verschließbares Glas geben und mit 100 ml 70-prozentigem Alkohol aufgießen. Das verschlossene Glas bis zu zehn Tage lang an einen warmen, aber schattigen Ort stellen, danach abseihen und in eine dunkle Flasche (am besten mit Tropfenzähler-Aufsatz) füllen. Kühl und dunkel aufbewahren; kann äußerlich bei Lippenherpes und Gelenkschmerzen angewendet werden. Bei Letzterem sind bspw. Auflagen zu empfehlen: Zwei Esslöffel der Melissetinktur mit 500 ml heißem oder kalten Wasser (bei entzündlichen Erkrankungen, sonst warmes/heißes Wasser) mischen. Tuch oder Kompresse mit der Mischung tränken und auf die schmerzende Stelle legen, evtl. mit einer Mullbinde o.ä. fixieren.
Auch kann Melissentinktur als Gesichtswasser eingesetzt werden, wozu sie 1:2 mit Wasser verdünnt wird.
Für die innere Anwendung sollten pro Tag zweimal 15 Tropfen der Tinktur eingenommen werden.

Sirup
Zunächst die Blätter von zwei Bund Melisse entfernen und mit drei in Scheiben geschnittenen Zitronen und 1,5 Litern kochendem Wasser in ein großes Gefäß geben. Gut abdecken und 24 Stunden stehen lassen. Nach dieser Ziehzeit abseihen und die Flüssigkeit in einen großen Topf gießen. 1,5 kg Zucker und 20g Zitronensäure (Vitamin-C-Pulver) zugeben und unter Rühren aufkochen. Wenn der Zucker sich gelöst hat und die Flüssigkeit eine sirupartige Konsistenz bekommen hat, vom Herd nehmen und heiß in dunkle Flaschen füllen. Kühl und dunkel aufbewahrt bis zu einem Jahr haltbar.

Lippenbalsam
50 g frische Melissenblätter grob zerkleinern und ein Drittel davon in einem Topf mit 130 ml Öl (am besten Mandel- oder Jojobaöl) übergießen und erhitzen, jedoch kurz vor dem Sieden vom Herd nehmen. Zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen und durch Kaffeefilter abseihen. Den Vorgang mit den restlichen zwei Dritteln und dem aufgefangenen Öl wiederholen, um die Wirkstoff-Konzentration zu erhöhen.
Ist auch das letzte Drittel der Blätter verarbeitet, acht Gramm Bienenwachs mit einem Esslöffel Honig im warmen Öl schmelzen und zur Konservierung den Inhalt einer Vitamin-E-Kapsel unterrühren. Im flüssigen Zustand in Tiegelchen füllen und während des Erkaltens immer mal wieder umrühren. Kühl aufbewahrt rund zwölf Monate haltbar.

Obstsalat mit Melisse
Zwei Orangen und eine Zitrone halbieren, auspressen und den Saft mit ein bis zwei Esslöffeln Zucker sowie den Blättern von drei Melissenstängeln verrühren. 500 g Erdbeeren waschen und in Stücke schneiden, zwei bis drei Babyananas schälen, zerkleinern und mit den Erdbeeren in eine Schüssel geben. Eine Banane in Scheiben schneiden und mit der Saft-Zuckermischung zu den Erdbeer- und Ananasstücken geben. Einige Zeit durchziehen lassen und evtl. mit einigen Melisseblüten garnieren.
Um das Aroma etwas zu verfeinern, kann noch ein halbes Päckchen Vanillezucker zugefügt werden.

Weitere Rezepte mit Melisse unter (1).

Die Blüten der Melisse gelten als beliebte Bienenweide, schon Plinius schrieb vor rund 2000 Jahren: «Keine Blüten sind Bienen lieber als die der Melisse.»
Und tatsächlich sind an blühender Melisse zahlreiche Nektarsammler zu entdecken. Genau auf diese Eigenschaft bezieht sich die Bezeichnung „Melisse„/“Melissa„, die vom Altgriechischen „meli“ (von „melitos“ = Honig) kommt. Auch volkstümliche Begriffe wie „Bienenkraut“, „Honigblum(e)“ und „Bienenfang“ weisen auf diese Bedeutung hin.
Das Artepitheton „officinalis“ ist eine typische Bezeichnung von Arzneipflanzen, das sich vom französischen „officine“ bzw. dem lateinischen „officina“ (= Apotheke, Labor) ableitet und wahrscheinlich von Linné als Artepitheton eingeführt wurde.

Soweit das Wichtigste zur Melisse. Weitere Informationen bspw. unter:

http://www.heilpflanzen-heilkraeuter.com/pflanzenlexikon/melisse

http://www.aetherische-oele.net/aetherische-oele/melisse.htm

http://heublumen.net/melisse-heilpflanze/index-mobile.php

https://arzneipflanzen.fnr.de/arzneipflanzen/melisse/

(1)
http://www.kochbar.de/rezepte/melisse.html

http://eatsmarter.de/rezepte/obstsalat-mit-zitronenmelisse

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