Auf die Handykamera gekommen…

Bevor ich zum eigentlichen Beitragsthema komme, möchte ich auch hier erst einmal den gestern in Iserlohn fotografierten Gedenkstein einstellen. Er erinnert an die dort bis zur Reichspogromnacht stehende Synagoge: Finde es angesichts der wichtigen Erinnerungsfunktion dieses Mahnmals ja etwas schade, dass der Text so schwer lesbar ist. Ich trage zwar keine sehr starke Brille, aber … Auf die Handykamera gekommen… weiterlesen

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Gehässigkeit heißt der Wahlsieger bei der Bundestagswahl 2017

Danke an Querdenkende für diesen Text!
Spricht mir aus der Seele.

Querdenkende

© Doris Mock-Kamm

Es wird sich nicht warm angezogen!

Vorausgesetzt ein kleines bißchen Vernunft steckt in jedem Menschen, sollte man davon ausgehen können, daß über 10% der an der Wahl beteiligten Wähler sich bewußt dafür entschieden haben, eine rassistische, rechtsradikale Partei in den Bundestag zu wählen. Es ist nicht der erste Beweis, sich gegen eine Demokratie zu stellen, wenn Herr Gauland verlauten läßt, daß er „sie jagen wird“, „unser Land und unser Volk zurückholen“ will und, daß man sich „warm anziehen“ soll.

Wer in Vollbewußtsein seiner Sinne diese Drohung als kleines Geplänkel abtut, steht auf der gleichen Stufe und vertritt dieselbe Einstellung. Die Androhung einer Jagd auf wen oder was auch immer gleicht dem Konsens, der Abschuß der Vogelfreien ist stattgegeben. Hier handelt es sich nicht um ein versehentliches kaputtgeschossenes Fenster während eines Ballspiels, hier handelt es sich um ein absichtliches Wurfgeschoß mit dem Ziel einer Zerstörung. Es gibt keine…

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Bundestagswahl: Suche nach sozialer Gerechtigkeit ein Trugschluß

Querdenkende

https://www.flickr.com/photos/onascht/20600691829/sizes/z/ flickr.com/ Onascht/ (CC BY-NC-ND 2.0)

Scholz und Wagenknecht offenbaren die tiefen Gräben bei Will

Vorneweg sei gleich mal betont, daß es keine soziale Gerechtigkeit gibt, egal ob die Parteien mal wieder vor einer Bundestagwahl sich dahingehend profilieren wollen. Grob formuliert, rechtskonservativ neoliberale Parteien, das sind alle außer den Linken, praktizieren eiskalt den Abbau des Sozialstaates, mit einer AfD in der Regierung würde der um ein vielfaches umgesetzt werden. Die Union setzt einfach den einmal ins Leben gerufenen Kurs des Herrn Schröder mit dessen sozialrassistischen Agenda 2010 fort, während die Grünen dies süffisant abnicken.

Hamburgs Bürgermeister scheint gern mal schnell Vergleiche zu ziehen, die exemplarisch typisch in Wahlkampfzeiten, wenn er in einem Atemzug und Satz behauptet, Politiker würden Stimmung mit Negativbildern machen als „Anhänger von Ver-schwörungstheorien wie Herr Trump in den USA und Frau Wagenknecht in Deutschland.“ Das saß, viel tiefer und entwürdigender kann man gegen Sahra Wagenknecht im TV…

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Wort der Woche (11)

Die letzten Tage haben einmal mehr gezeigt, dass die selbsternannten Politiker und Anhänger der AfD immer noch menschenverachtender und widerlicher können. Von deren Heuchelei mal ganz abgesehen. Es gab schließlich nicht erst einen AfD-Anhänger oder - Politiker, der sich angesichts der Umfragetiefs einen - natürlich islamistischen - Terroranschlag (rechter Terror existiert in deren Augen ja … Wort der Woche (11) weiterlesen

Ich muss das loswerden, sonst platze ich!

Ein bedrückender Text, der mir aus der Seele spricht.
Danke dafür an „Tante Polly“!

Come as you are ...

Du sitzt im Kino. Es läuft „Loving“, ein Film darüber, wie Mildred und Richard Loving 1967 einen Rechtsstreit führten und gewannen, der das bis dahin bestehende Verbot von sogenannten „Mischehen“ außer Kraft setzte.

Du sitzt im Kino und bist erleichtert, dass solche Gesetze der Vergangenheit angehören und Rassismus – zumindest vor dem Gesetz – nicht mehr in Ordnung ist.

Und dann triffst du auf dem Heimweg auf zwei junge Männer, denen das so gar nichts nützt. Sie dürften beide so um die 20 sein, der eine vielleicht auch jünger. Die beiden sind POC und stehen drei oder vier Weißen gegenüber und sie streiten sich. Das Ganze scheint jeden Augenblick zu eskalieren und ich mache, was ich immer mache, wenn ich so etwas erlebe: Ich gehe hin. Ich kann einfach nicht anders, als mich in solchen Situationen einzumischen. Nennt dieses Verhalten von mir aus naiv oder größenwahnsinnig! Aber was soll ich…

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