Wort der Woche (13)

In dieser Woche widme ich mich einem Wort, dass mich in der vergangenen Woche regelrecht verfolgt hat. Eigentlich könnte ich an dieser Stelle auch einen Beitrag mit der Überschrift "Männer" verfassen, doch es ist Sonntag und ich möchte mein Wort der Woche nicht wieder vor mir herschieben. Also verbinde ich beides miteinander. Zunächst mal muss … Wort der Woche (13) weiterlesen

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Bundestagswahl: Suche nach sozialer Gerechtigkeit ein Trugschluß

Querdenkende

https://www.flickr.com/photos/onascht/20600691829/sizes/z/ flickr.com/ Onascht/ (CC BY-NC-ND 2.0)

Scholz und Wagenknecht offenbaren die tiefen Gräben bei Will

Vorneweg sei gleich mal betont, daß es keine soziale Gerechtigkeit gibt, egal ob die Parteien mal wieder vor einer Bundestagwahl sich dahingehend profilieren wollen. Grob formuliert, rechtskonservativ neoliberale Parteien, das sind alle außer den Linken, praktizieren eiskalt den Abbau des Sozialstaates, mit einer AfD in der Regierung würde der um ein vielfaches umgesetzt werden. Die Union setzt einfach den einmal ins Leben gerufenen Kurs des Herrn Schröder mit dessen sozialrassistischen Agenda 2010 fort, während die Grünen dies süffisant abnicken.

Hamburgs Bürgermeister scheint gern mal schnell Vergleiche zu ziehen, die exemplarisch typisch in Wahlkampfzeiten, wenn er in einem Atemzug und Satz behauptet, Politiker würden Stimmung mit Negativbildern machen als „Anhänger von Ver-schwörungstheorien wie Herr Trump in den USA und Frau Wagenknecht in Deutschland.“ Das saß, viel tiefer und entwürdigender kann man gegen Sahra Wagenknecht im TV…

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Wort der Woche (11)

Die letzten Tage haben einmal mehr gezeigt, dass die selbsternannten Politiker und Anhänger der AfD immer noch menschenverachtender und widerlicher können. Von deren Heuchelei mal ganz abgesehen. Es gab schließlich nicht erst einen AfD-Anhänger oder - Politiker, der sich angesichts der Umfragetiefs einen - natürlich islamistischen - Terroranschlag (rechter Terror existiert in deren Augen ja … Wort der Woche (11) weiterlesen

Ich muss das loswerden, sonst platze ich!

Ein bedrückender Text, der mir aus der Seele spricht.
Danke dafür an „Tante Polly“!

Come as you are ...

Du sitzt im Kino. Es läuft „Loving“, ein Film darüber, wie Mildred und Richard Loving 1967 einen Rechtsstreit führten und gewannen, der das bis dahin bestehende Verbot von sogenannten „Mischehen“ außer Kraft setzte.

Du sitzt im Kino und bist erleichtert, dass solche Gesetze der Vergangenheit angehören und Rassismus – zumindest vor dem Gesetz – nicht mehr in Ordnung ist.

Und dann triffst du auf dem Heimweg auf zwei junge Männer, denen das so gar nichts nützt. Sie dürften beide so um die 20 sein, der eine vielleicht auch jünger. Die beiden sind POC und stehen drei oder vier Weißen gegenüber und sie streiten sich. Das Ganze scheint jeden Augenblick zu eskalieren und ich mache, was ich immer mache, wenn ich so etwas erlebe: Ich gehe hin. Ich kann einfach nicht anders, als mich in solchen Situationen einzumischen. Nennt dieses Verhalten von mir aus naiv oder größenwahnsinnig! Aber was soll ich…

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Rechtsextremismus: Identitär reaktionäre Schifffahrt jäh gestoppt

Querdenkende

https://www.flickr.com/photos/wwilmes/28340481891/sizes/z/ flickr.com/ oricosta/ (CC BY-NC 2.0)

Wer anderen eine Grube gräbt

Erneut richten die Medien ihre Aufmerksamkeit auf jene rechtsextreme Gruppierung, die Identitären genannt, die bereits in der Vergangenheit mit altbewährten Mitteln umweltpolitischer Maßnahmen wie das Anbringen von Transparenten in schwindelnder Höhe an Bauwerken nachäfften.

Doch damit nicht genug, hatten die Rechtsextremen doch bereits vor einer Woche das Schiff C-Star zur „Rettung Europas“ gechartert, der „Schlepper-Wahnsinn“ im Mittelmeer solle beendet werden, sie wollen der libyschen Küstenwache ihre Hilfe anbieten, die ursprüngliche Idee, private Schiffe der Hilfsorganisationen zu „stoppen“, haben sie allerdings inzwischen verworfen, zumal die Seenothilfe sie letztlich dazu verpflichtet. Nunmehr sitzen die Rassisten im Hafen von Famagusta fest, da ein Schlepperverdacht gegen deren Kapitän vorliegt.

Welch menschenverachtende Einstellung offenbart sich hier vor der Öffentlichkeit

Als ob nicht schon genug Leid im Mittelmeer in den letzten Jahren geschah, flüchtende Menschen dort ihr Leben verloren, mit der Schließung der Balkan-Route…

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Themar: Neonazis tummeln sich wie selbstverständlich

So ist es. Auch die im Grundgesetz verankerte Meinungsfreiheit hat Grenzen. Und soll die Demokratie bestehen bleiben, müssen diese ganz klar gezogen werden. Denn Rassismus ist keine Meinung. Und genauso fällt auch das Schüren von Vorurteilen und Hass nicht unter die Meinungsfreiheit.

Danke an „Querdenkende“ für diesen Beitrag.

Querdenkende

https://www.flickr.com/photos/149561324@N03/35982845595/sizes/z/ flickr.com/ marcoverch/ (CC BY 2.0)

Demokratie muß Grenzen der Meinungsfreiheit aufzeigen

Erst recht knapp neun Wochen vor der Bundestagswahl, wo zum ersten Mal eine rechtsradikale Partei im Deutschen Bundestag Platz nehmen darf, weil hierzulande genügend Willige bereit, ihr Vertrauen per Kreuz auf dem Wahlzettel zu schenken. Beim bisher größten deutschen Rechtsrock-Konzert in Themar tummelten sich Neonazis wie selbstverständlich, nachdem zwei Gerichte ihnen den Auftritt gewährten.

Gerade deshalb muß unsere Demokratie der Meinungsfreiheit Grenzen setzen, und zwar immer dann, wenn sie selbst ziemlich offenkundig negiert wird, gar erhobene Arme per Hitlergruß wie in Themar geschehen ohne sofortige Konsequenz stattfinden. Wenigstens ermittelt die Polizei, die im Übrigen einen guten Job leistete, Demo-Gegner und Neonazis zu trennen.

Eine Politik des Laissez-faire wird gern ausgenutzt

Kommt Ihnen dies nicht bekannt vor? Die Weimarer Republik hat exakt denselben Fehler gemacht, sie ließ die Nazis damals gewähren. Insofern darf man sich nicht wundern, daß immer mehr…

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